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Soul Fuel a family journey

ITDEESEN

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53. Tag: Vierhundert Kilometer bis zum BoHo Garden

Bunt bemalte Holzbretter an einem Baumstamm, jedes mit einem Spruch beschriftet.

Ein älteres Camper-Ehepaar, das wir in Sant’Isidoro getroffen haben, stammt aus der Gegend und hatte uns Ostia Antica empfohlen: dort könne man überall problemlos frei stehen. Die Kommentare in Park4Night sagen etwas anderes und so suchen wir lieber etwas Sichereres. In derselben App finden wir den BoHo Garden, der uns sofort anspricht, weil er deutlich aus der Reihe tanzt. Vierhundert Kilometer sind es von Sorrent bis dorthin und am späten Nachmittag biegen wir zwischen zwei Baumreihen hindurch auf den Platz.

Ein Garten aus dem, was vom Wald übrig ist

Der BoHo Garden hat ein paar Camperstellplätze, ein paar Tiny Houses und ein großes Areal für Veranstaltungen aller Art. Darin stehen die Spielgeräte für Große und Kleine: Klettergerüst, Schaukel, Trampolin, ein Stapel Reifen, Tipis und ein Holzhäuschen mit gelber Tür. An den Stämmen hängen Holzschilder mit inspirierenden Sprüchen, „every day is a fresh start“ und „be the reason someone smiles today“. Die Stämme selbst sind allerdings kahl und abgesägt. Hier stand einmal ein Pinienwald, aber die Bäume waren krank oder von Parasiten befallen und der Besitzer musste sie alle abschneiden und versucht das Beste daraus zu machen. Es gibt auch einen Grill und eine Feuerstelle für alle, die wir leider nicht genutzt haben. Auf Bildern habe ich aber gesehen, dass sie dort teilweise sehr schöne Abende verbringen und dazu musizieren. Lavinia und Valentino spielen bis in die Dämmerung Fußball im Sand und sind danach von Kopf bis Fuß mit Dreck überzogen 😉

Die einzige Reisefamilie in Italien

Bei der Ankunft empfängt uns Aldo, der sich um den ganzen Ablauf kümmert. Er führt uns herum und zeigt uns alles. Die anderen wenigen Gäste bekommen wir kaum zu Gesicht, eine Familie aber doch: eine niederländische Reisefamilie mit einem Sohn im Homeschooling, die erste, der wir überhaupt begegnen, und in Italien die einzige geblieben. Ich unterhalte mich lange und nett mit Birgit und wir tauschen aus, wie das mit dem Familienleben unterwegs so läuft. Sie hat extrem gut riechende Räucherstäbchen aus weißem Copal und sie kommt immer wieder auf das Waterfall Valley in Portugal zu sprechen. Am Abend lernen wir noch Sebastian kennen, dem der Platz gehört und der ebenfalls Niederländer ist, ein sehr netter Kerl, mit dem wir eine ganze Weile reden.

Die Daten des Tages

Tage
53
Kilometer
402
GPS-Punkte
604
Fotos
12

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